WG 2023 – Jetzt geht’s los!

Seit der letzten Weltgymnaestrada, die im Juli 2019 in Dornbirn und der gesamten Region Rheintal über die Bühne gegangen ist, sind mittlerweile knapp 3,5 Jahre vergangen. Und nachdem sich die Turnerschaft Röthis zum Ziel gesetzt hat, bei der nächsten Weltgymnaestrada nach Lissabon 2003, Lausanne 2011 und Helsinki 2015 erneut mit einer eigenen Gruppenvorführung dabei zu sein, ist es nun an der Zeit, mit den erforderlichen Trainingseinheiten zu starten – schließlich steigt die Eröffnungsfeier zur 17. Weltgymnaestrada in gut sieben Monaten, konkret am 30.7.2023 im Olympiastadion in Amsterdam. Im Laufe der letzten Monate hatte sich unser kreatives „Mastermind“ Kerstin Beiter ein grobes Konzept für diese Gruppenvorführung überlegt, die passenden Musikstücke gesucht und mit der Erstellung der Choreographie begonnen – was diesmal nicht gerade einfach war, da die Gruppenzusammensetzung recht „heterogen“ ausgefallen ist. So sind auf der Seite der „Profis“ 13 Sektionsturnerinnen und 8 ehemalige Gymnastinnen, die allesamt aus dem Leistungssport kommen und durchaus in der Lage sind, eine anspruchsvolle, längere Choreographie einzustudieren. Dem gegenüber sind 22 „lernwillige Amateure“, die tendenziell etwas älter sind wie auch kaum tänzerische Vorkenntnisse mitbringen – zumindest aber teilweise bereits WG-Erfahrung aufweisen können. Übrigens sind diesmal auch zwei Frauen der TS Meiningen sowie zwei Frauen der TS Rankweil mit im Röthner Team, da in den jeweiligen Vereinen keine eigenständigen WG-Gruppen zustande gekommen sind.

Aufgrund der unterschiedlichen Voraussetzungen der beiden Gruppen finden die Trainingseinheiten, die Anfang Dezember begonnen haben, bis auf weiteres getrennt statt. Man darf aber schon jetzt auf die ersten gemeinsamen Trainingseinheiten gespannt sein – und natürlich auf den ersten offiziellen Auftritt: voraussichtlich Ende Juni bei einer geplanten Turnshow sämtlicher Vorarlberger Vereine, die in Amsterdam mit bei sein werden. Bis dahin heißt’s allerdings noch viele Schrittabfolgen einstudieren, den Einsatz jeweils nicht verpassen, sich möglichst im Takt bewegen – und üben, üben, üben…